Weingarten funkelt wieder – Kinder und Senioren dekorieren Weihnachtsbäume

Bericht aus der TBR:
Auf dem Rathausplatz

Der Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz ist Sache der Kinder. Seit Jahren dürfen die Kinder der ersten Klassen der Turmbergschule auf dem Repräsentierplatz der Gemeinde ihren Baum mit eigenen Basteleien schmücken. „Die Kinder sind darauf sehr stolz“ sagt die Lehrerin Annkathrin Nagel. Natürlich mussten in den oberen Regionen die Männer vom Bauhof mit der langen Leiter etwas nachhelfen, aber sonst waren alle Kinder mit Eifer dabei. Weihnachtssterne, Engelchen und Christbaumkugeln waren die hübschen Dinge in diesem Jahr, denn jedes Jahr
bringen die Kinder etwas Neues. „Das ist auch bei Nieselwetter eine
schöne Einstimmung auf den Advent“, sagte Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Fritscher. „Der Rathausplatz wird dadurch aufgewertet. Außerdem zeigt das auch die Verbundenheit des Rathauses mit der Schule.“

Zehn Bäumchen an der Hartmannsbrücke
Einige Meter weiter stehen zehn kleinere Bäumchen auf und neben der Hartmannsbrücke. „Wir haben dieses Jahr besonders viele aufgestellt, dann gibt es nicht so ein Gedränge“, sagt Bauhofleiter Dirk Pfirrmann. Hier sind die Kinder der katholischen Kindergärten, des „Wichtelgartens“ sowie die Kolpingsfamilie und einige Bewohner des Seniorenzentrums zugange. Obwohl das Wetter nicht das Beste ist, lassen es sich die Senioren nicht nehmen, herzukommen und Sterne mit frohen Weihnachtswünschen anzubringen. Und die Kinder erst recht nicht. Es ist ein wuseliges Treiben, bis endlich jedes Kind sein Mitbringsel an den
Baum gebracht hat. Und bevor es losgeht singen alle gemeinsam noch ein kräftiges Weihnachtslied.

Auch Kinder anderer Religionen beteiligen sich
Der Wichtelgarten ist eine multikulturelle Einrichtung und nicht
christlich oder anderweitig religiös ausgerichtet. Darum seien die Erzieher*innen kaum in der Lage zu erkennen, welche Tradition oder welch theoretischer Hintergrund bei den Kindern als bekannt vorausgesetzt werden könne, berichtet die Leiterin Theresa Schwalbe-Horn. Es könne lediglich vermutet werden, dass aufgrund des primär christlich geprägten Landes die meisten Familien die Tradition des Weihnachtsbaums mehr oder weniger pflegen, so dass die Kinder das Schmücken und Gestalten des Baums schon erlebt haben dürften. Umso mehr ergebe sich ein positives Gefühl, wenn die Kinder ihren gemalten und gebastelten Baumschmuck selbst aufhängen dürfen. Dann werde bei jedem Vorbeigehen an diesem Baum eine freudige Erinnerung geweckt, die durch Zuspruch von Eltern und Freunden noch verstärkt werde.

Auch Kinder anderer Religionen beteiligen sich
Der Wichtelgarten ist eine multikulturelle Einrichtung und nicht
christlich oder anderweitig religiös ausgerichtet. Darum seien die Erzieher*innen kaum in der Lage zu erkennen, welche Tradition oder welch theoretischer Hintergrund bei den Kindern als bekannt vorausgesetzt werden könne, berichtet die Leiterin Theresa Schwalbe-Horn. Es könne lediglich vermutet werden, dass aufgrund des primär christlich geprägten Landes die meisten Familien die Tradition des Weihnachtsbaums mehr oder weniger pflegen, so dass die Kinder das Schmücken und Gestalten des Baums schon erlebt haben dürften. Umso mehr ergebe sich ein positives Gefühl, wenn die Kinder ihren gemalten und gebastelten Baumschmuck selbst aufhängen dürfen. Dann werde bei jedem Vorbeigehen an diesem Baum eine freudige Erinnerung geweckt, die durch Zuspruch von Eltern und Freunden noch verstärkt werde.

Vor den Ladentüren der Gewerbetreibenden
„Weingarten im Lichterzauber“ ist ein Programm des Weingartner Gewerbevereins, das seit einigen Jahren eine wunderschöne
adventliche Stimmung in den Ort bringt. Pünktlich zum 1. Advent stellen zahlreiche Einzelhändler und Dienstleister vor ihren
Geschäftstüren kleinere Tannenbäume auf, die sie selbst schmücken, und verkünden damit Weihnachtsvorfreude pur. Der Phantasie ist dabei keine Grenzen gesetzt. Bevorzugt werden natürlich die klassischen Formen wie Sterne, Herzen und Girlanden, meist auch die klassischen Farben, aber es sind alle Ausnahmen erlaubt. Es gibt keine Einschränkungen, außer zu bedenken, dass die Schmuckstücke auch Wind und Wetter bestehen müssen.
Derlei Bäumchen finden sich aber nicht nur in der Ortsmitte, sondern auch Gewerbetreibende, die etwas abgelegener liegen, beteiligen sich an der Aktion, so dass tatsächlich der ganze Ort in weihnachtlichem Glanz erstrahlt.
Hier stehen Tannenbäumchen:Die diesjährigen Teilnehmer sind: Holderer Schreibwaren, Optik Benz, Sigrid Lakes Events, Weinmanufaktur, Holzis Rita Holzwarth, Tulla Galerie, Autohaus Morrkopf, Sanitär Zimmermann, Füllhorn, Immo Blu Konstantin Scherf, Ingenieurbüro Bernd Hauck, DEVK Ingo Nagel, Raiffeisen Baucenter, La Casetta del Caffé, Küchen Russel GmbH, PR Werbepräsente, Postbox, Haus Edelberg, Volksbank Stutensee-Weingarten, Schulz Holzbau, Nicoles Fahrschule, Fäcks Optik, Geschenke und Haushaltswaren Keller, Fahrrad Keller, Autohaus Schlimm.

Der Weihnachtsbaum an der Marktbrücke
Der höchste Baum steht neben der Marktbrücke. Es ist eine Nordmannstanne aus Oberharmersbach im Schwarzwald, die mit dem Tieflader hertransportiert und mittels Kran aufgestellt wird. Auch sie wird selbstverständlich mit einer Lichterkette geschmückt, um in der Dämmerung weithin zu erstrahlen.

Bericht: Marianne Lother, TBR
Bild: Symbolbild, Archiv MeinOrt