Rhein Petroleum will weiter bohren.

Wirtschaftlichkeit des Ölfunds in Steig 1 nachgewiesen

Heidelberg/Weingarten – Der Produktionstest der Bohrung Steig 1 in Weingarten und die sich anschließende vorläufige Auswertung der Daten haben die Wirtschaftlichkeit des Ölfunds nachgewiesen. Dies teilt die Rhein Petroleum GmbH heute mit. Insgesamt sei auf einer Gesamtmächtigkeit von insgesamt rund 150 Metern Ölvorkommen in den Sandsteinen des Untergrunds entdeckt worden. Der Test habe die notwendigen Daten und Informationen für die nächste Phase der Entwicklung des Felds geliefert, sodass nun mit den Planungen zu möglichen weiteren Schritten begonnen werden könne – unter anderem werden weitere Bohrungen angedacht, um das Feld mit den Ölreserven umfassend zu entwickeln.

Hintergrund: 
Nachdem die Erdöl-Probebohrung „Steig 1“ in Weingarten durch die Firma Rhein Petroleum im Juli erfolgreich abgeschlossen wurde, hat direkt im Anschluss eine mehrwöchige Testförderung stattgefunden, die Ende September beendet wurde. Im Zuge dessen wurde unter anderem überprüft, wie ergiebig die Ölreserven in den Sandsteinen im Untergrund sind. Außerdem wurden im Zuge der Testförderung zahlreiche Daten erhoben, etwa zur Entwicklung des Lagerstättendrucks und zur Qualität des Öls. All diese Daten und gewonnenen Erkenntnisse wurden nun im Nachgang der Testförderung in den vergangenen Wochen vorläufig ausgewertet und mit Daten aus der Seismik und der ehemaligen Bohrungen Untergrombach und Weingarten aus den 1950er und 1960er Jahren abgeglichen.

Das Ergebnis: Die Wirtschaftlichkeit der Ölfunds ist gegeben und es wird eine wirtschaftliche Förderung des heimischen Rohstoffs angestrebt.

Die Anlage im Bronnloch ist mittlerweile abgebaut, und auf dem Gelände ist nur noch der fest verschlossene Bohrabschlusskopf und ein Aufenthalts-Container verblieben. Ein Solarpanel versorgt Sensoren im Bohrloch mit Strom, über die weitere Daten zur Lagerstätte gesammelt werden.

In den kommenden Wochen wird entschieden, wie konkret weitergemacht wird. Dies geschieht in Form eines neuen bergrechtlichen Genehmigungsverfahrens und in Abstimmung mit den Gemeinden sowie allen Trägern öffentlicher Belange.

Quelle: MG  Rhein Petroleum