Ortsranderholung: Knapp 100 Kinder bei Ferienbetreuung

Die AWO Weingarten berichtet über großen Zulauf bei der diesjährigen Ortsranderholung. 

Bei der Betreuung in den ersten drei Wochen der Sommerferien kamen singesamt 95 Kinder zischen 6 und 11 Jahren. 11 Betreuer und zwei verantwortliche Leiter waren für die Betreuung verantwortlich.

Eltern im Beruf eingespannt
Da die Eltern vermehrt im Beruf eingespannt sind, brauche es die Ferienbetreuung, so die AWO: „Eltern haben in der Ferienzeit – insbesondere der der Sommerferien – oft das Problem, dass sie selbst keinen oder nur über einen gewissen Zeitraum der Ferien Urlaub nehmen können. Und wenn, dann sicher nicht die kompletten 6 Wochen der Ferien. Erschwerend hinzu kommt der Umstand, dass in der heutigen Zeit zumeist beide Eltern einem Beruf nachgehen. Somit sind sehr viele auf dieses Angebot angewiesen, dass die AWO hier vor Ort stellt und 3 Wochen lang die Kinder von 8 bis 17 Uhr betreut“ so die Vorsitzende der AWO Weingarten, Erika Hornfeck.

Die 15 Tage inklusive Aktionen, Kursen, Ausflügen und drei Mahlzeiten sind auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich, so Hornfeck weiter: Denn am Geld solle die Teilnahme nicht scheitern.

„Die Ortsranderholung ist ein Teil der AWO und fand erstmals 1952 in Weingarten statt. Seit 2012 richten wir die ORE in Kooperation mit dem Jugendhaus aus, denn so können wir uns auf das Essen und die Getränkeversorgung konzentrieren und haben fachlich absolut hochklassige Betreuer für die Kinder.” Dieses Jahr findet die Ortsranderholung zum 66. Mal in Weingarten statt.

Unter anderem waren die Kinder dabei im Tierpark Bretten oder dem Klabauterland Philippsburg unterwegs. Aber auch vor Ort in Weingarten konnten die Kinder spielen, basteln und an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Highlight ist die Übernachtung im AWO-Haus am letzten gemeinsamen Abend.

Elternabend zum Abschluss
Passend zu den vorherrschenden Temperaturen stand der diesjährige Elternabend unter dem Motto „Afrika“. Die Kinder präsentierten gemeinsam mit den Gruppenleitern verschiedene einstudierte Stücke wie Trommeln, Tanzen oder Singen.

Die AWO bedankte sich am Ende bei den Eltern, den Helfern, den Leitern des AWO-Jugendzentrums Markus Butterer und Kathrin Nowak, dem Küchenteam, sowie Bürgermeister Eric Bänziger und dem Bauhof der Gemeinde.