Museum im Wartturm macht Winterpause

Das berichtet der Bürger- und Heimatverein:

Museum im Wartturm hat seine Pforten geschlossen (rof).
Am Feiertag Allerheiligen war es wie jedes Jahr wieder einmal so weit: Das Museum im Wartturm, dem Wahrzeichen Weingartens, wurde für das Winterhalbjahr geschlossen. Es öffnet seine Tore erst wieder an Ostern 2019. Der Bürger- und Heimatverein hat 1989 aus Anlass des 400-jährigen Bestehens des Wartturms im Einvernehmen mit der Gemeinde dort sein erstes Heimatmuseum eingerichtet und es seither der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das nächste Jubiläum des Wartturms wirft bereits seine Schatten voraus. 2019 wird das Wahrzeichen Weingartens 430 Jahre alt. Dank gebührt auch in diesem Jahr den beiden Museumsführern Horst Bartholomä und Willi Fischer für ihr ehrenamtliches Engagement. Während der Saison haben sie im wöchentlichen Wechsel die zahlreichen Besucher über die historischen Ausstellungsstücke informiert und auf Nachfrage gerne nähere Erläuterungen zur „Wengerder“ Heimatgeschichte gegeben. Unterstützt wurden sei dabei an einigen Terminen auch von Klaus Geggus, der als ausgewiesener Fachmann der Ortsgeschichte gilt. Auch am letzten Öffnungstag haben nochmals mehr als 20 interessierte Besucher bei herrlichem und klarem Herbstwetter den grandiosen Ausblick von der Aussichtsplattform des Wartturms über Weingarten und die Rheinebene genossen. Der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins, Wolfgang Wehowsky, hat gemeinsam mit Willi Fischer das Tor zum Turmmuseum für dieses Jahr zu geschlossen. Das Museumsteam freut sich schon darauf, ab Ostern 2019 wieder die heimatgeschichtliche Ausstellung mit Exponaten aus Haus und Hof zu präsentieren.

Bericht: Roland Felleisen, Turmbergrundschau
Bild: Archiv