Mehr Parkplätze im Bereich Jöhlinger Straße

Der Gemeinderat der Gemeinde Weingarten hat in seiner letzten Sitzung die Schaffung von Parkplätzen auf dem ehemaligen Schäfer-Gelände an der Jöhlinger Straße beschlossen. Mehr dazu erfahrt Ihr im Bericht der Gemeinde:

Parkscheune auf dem ehemaligen Schäfer-Gelände

Die Gemeinde hat eine Grundstücksfläche in der Jöhlinger Straße erworben, um dort Parkflächen einzurichten. Dem Gremium lag ein Entwurf des Planungsbüros Modus Consult mit drei Varianten vor, die sich durch die Anzahl der Stellplätze und den Umfang der baulichen Anlagen unterschieden. Auf der Fläche (Variante 1) sei eine Anlage mit 27 bis 34 Stellplätze ohne weitere Schwierigkeiten umsetzbar. Für eine mehrgeschossige Anlage müsse zunächst über einen Bebauungsplan das erforderliche Baurecht geschaffen werden, berichtete die Planerin Elke Gericke. Die Mitglieder des vorberatenden Ausschusses haben sich einstimmig für die einfachste Variante ausgesprochen. Diese bringt bei Kosten von 184.000 Euro brutto 27 Parkplätze, sechs davon seien mit Überdachung vorgesehen. Ein weiterer Grunderwerb sei hierfür nicht erforderlich, sagte Bürgermeister Eric Bänziger. Der Gemeinderat bedurfte etwas mehr Diskussion zur Entscheidungsfindung. Ob die Bedachung aus städtebaulichen Gesichtspunkten erfolge und ob diese Parkplätze dann fest zugeordnet würden, wollte Timo Martin wissen und brachte erneut das Thema Parkraumbewirtschaftung ins Spiel. Denn überdachte Parkplätze kostenfrei anzubieten, sei schon bemerkenswert.  Bänziger sagte, die Überdachung sei städtebaulich sinnvoll. Andrea Friebel (CDU) berichtete, Anwohner hätten bereits mehrfach gefragt, ob sie einen Parkplatz fest mieten könnten. Dazu sagte Bänziger, das Thema Bewirtschaftung stünde heute nicht zur Diskussion, es gehe nur um bauliche Themen. Karlernst Hamsen erklärte, seine Fraktion entscheide sich gegen die Überdachung. Sie wolle Variante eins ohne Dach! Friederike Schmid (SPD) sprach sich ebenfalls gegen eine Überdachung aus, schlug aber als rückwärtige Begrenzung eine Natursteinmauer vor und sagte „so kostengünstig wie möglich“. Timo Martin meinte, eine dauerhafte Vermietung müsse vorher entschieden werden, denn dann gäbe es auch keine Förderung. Hierauf entgegnete Bänziger, die Baukosten pro Parkplatz blieben gleich, unabhängig von der Bewirtschaftung und nur darum gehe es heute. Sonja Güntner (Grüne) wollte eine „zügige und günstige“ Lösung. Die Variante eins, wie vom Planungsbüro vorgeschlagen, ein Parkplatz mit einer Überdachung in Holzbauweise, fand die Mehrheit, wurde aber von den Grünen abgelehnt.

Weitere Beschlüsse aus dem Gemeinderat findet Ihr auf der Homepage der Gemeinde. 

Bericht: Gemeinde Weingarten
Bild: Symbolbild, Archiv MeinOrt