Kreisel an der B3? – Entscheidung muss bald fallen

Knotenpunkt Jöhlinger Straße / B3

Bericht aus der Turmbergrundschau – Aus dem Gemeinderat 

Bild: Marianne Lother

Bereits mehrfach hat der Gemeinderat die bauliche Ausbildung des Knotenpunktes der Jöhlinger Straße mit der Bundesstraße B3 im Bereich Rathaus diskutiert. Soll dort ein Kreisverkehr eingerichtet werden oder nicht? Nun rückt die Baustelle ihrem Ziel entgegen und um den Bauprozess nicht zu behindern, muss das politische Gremium eine definitive Entscheidung treffen. Das Regierungspräsidium als Straßenbaulastträger sieht aufgrund der aktuellen Verkehrszahlen keinen Bedarf an einem Kreisverkehr. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse die Gemeinde die Kosten komplett selbst tragen. Das Planungsbüro Modus Consult hat das Für und Wider in einer Gegenüberstellung beider Varianten zusammengestellt.

Demnach würde ein Minikreisel die Leistungsfähigkeit der Einmündung erhöhen aber auch möglicherweise mehr Verkehr anziehen. Die Rückstaulängen in der Jöhlinger Straße sowie der CO-2-Ausstoß würden reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht. Auf den Radverkehr wirke er sich nicht aus. Der Anteil der umzubauenden Fläche im Knotenpunkt werde wesentlich erhöht.

Noch ist nichts entschieden, denn parallel hat die Gemeinde einen Antrag an das Verkehrsministerium gestellt, in wieweit  der Ausbau einer Kreisverkehrs-Anlage verkehrstechnisch genehmigungsfähig wäre und  das Land die Kosten bei Vorfinanzierung der Gemeinde dann übernehmen würde, wenn die heute bestehende Anbindung ihre Leistungsgrenze erreicht habe. Das Gremium nahm dieses Vorgehen zur Kenntnis.