Keine Familienkarte fürs Freibad

Das berichtet die Gemeinde Weingarten: 
Der Verwaltungsausschuss hat den Antrag der SPD auf Einführung einer Familienkarte fürs Freibad mehrheitlich abgelehnt. Bürgermeister Eric Bänziger führte aus, die Verwaltung habe eine unkomplizierte Lösung durch die Ergänzung der bestehenden Entgeltordnung vorgeschlagen. Für die Freibadsaison 2019 sollen folgende Tarife in der Entgeltordnung ergänzt werden: Familien mit zwei Erwachsenen und Kindern zahlen 75 Euro, Familien mit einem Erwachsenen und Kindern zahlen 62,50 Euro. Matthias Görner (WBB) erklärte, die WBB bleibe bei ihrem Standpunkt, dass „die Rahmenbedingungen für Geschenke schlechter werden“. Er wolle das Thema in einem Gesamtzusammenhang bearbeiten. Andrea Friebel (CDU) pflichtete ihm bei, auch die CDU wolle diese Gebühren in einer Gebührenkalkulation insgesamt beschließen. Wolfgang Wehowsky (SPD) verwies auf Graben-Neudorf, das die Familienkarte bereits eingeführt hatte, und ärgerte sich, die CDU lehne den Antrag bewusst ab und von „Geschenken“ könne keine Rede sein. Der Sinn des Antrags sei, Familien mit Kindern zu unterstützen, damit das Freibad besser angenommen werde.

Bericht: Gemeinde Weingarten, TBR