Gemeinderat: So steht es um unsere Spielplätze

Das berichtet der Gemeinderat: Spielplatzkonzeption
Seit geraumer Zeit pflegt die Gemeinde Weingarten anhand einer abgestimmten Spielplatzkonzeption planmäßig alle 32 Spielplätze innerhalb der Gemeinde (einschließlich der der Kindergärten und Vereine, wie z. B.Vogelpark). Die Spielgeräte werden regelmäßig durch die Mitarbeiter des Bauhofes überprüft, gewartet und gegebenenfalls überarbeitet. Aus der Bevölkerung gebe es für diese Vorgehensweise nur positive Rückmeldungen.

Bauhofleiter Dirk Pfirrmann gab einen Überblick über den aktuellen Sachstand. In 2018 wurde der Spielplatz „Waldbrücke Nord“ neu aufgestellt, in 2017 der in der Haydnstraße. An diesem habe die damalige Spielplatzinitiative noch mitgearbeitet, die sich aber mittlerweile aufgelöst habe. Für 2019 sei der zweite Bauabschnitt des Abenteuerspielplatzes, die Schaffung eines Bolzplatzes, im Neubaugebiet „Moorblick“ vorgesehen, ebenso eine Überarbeitung der Spielplätze „Keltergasse“ und „Dresdner Ring“.

Der Abenteuerspielplatz werde sehr gut besucht. Leider habe sich der Pfosten der Seilbahn, die noch vom alten Spielplatz stamme, als nicht mehr tauglich erwiesen, so musste die Seilbahn komplett ausgetauscht werden. Im Bereich des geplanten Bolzplatzes soll ein 1,20 Meter hoher Wall aus Mutterboden die Spielfläche begrenzen. Die Kosten für eine Drainage, die Einsaat und Pflege einer Sportrasenmischung sowie zwei Fußballtore lägen bei rd. 11.300 Euro.

In 2020 solle nach einem Konzept des Planungsbüros „Stadt und Natur“ auf dem dritten Abschnitt des Geländes, der anfängliche vorgesehene Fitnessparcours für Senioren und Erwachsene angelegt werden. Auf dem Spielplatz Keltergasse sei wenig Platz, darum könne hier kein großes Gerät aufgestellt werden, sondern nur ein kleines Klettergestell, für kleinere Kinder geeignet. Auf dem Dresdner Ring sei das vorhandene Gerät überaltert, wurde bereits abgebaut und soll durch einen neuen Kletterturm mit Rutsche für rund 10.000 Euro ersetzt werden.

Insgesamt 5 Spielplätze generalüberholt
In den letzten beiden Jahren seien insgesamt fünf Spielplätze komplett überarbeitet worden, vier davon vom Bauhof in Eigenregie, der Abenteuerspielplatz wurde aufgrund des Umfangs durch eine Fachfirma hergestellt. Diese Spielplätze seien derzeit auf dem neuesten Stand, es fallen keine weiteren Unterhaltungskosten an. Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollintervalle ist daneben der personelle Aufwand für den Bauhof in diesem Bereich relativ hoch.

Nicolas Zippelius (CDU) sagte dazu, Spielplätze seien aber auch ein enormer Zugewinn an Lebensqualität. Timo Martin (WBB) regte an, mittelfristig die Anschaffung eines zweiten Minispielfelds in Erwägung zu ziehen. Der Haushaltsansatz für den Erwerb von neuen Spielgeräten wurde ab dem Jahr 2014 auf 50.000 Euro jährlich festgelegt. Die Prioritätenliste wird durch die Verwaltung fortgeschrieben und dem AUT in den Haushaltsberatungen jeweils vorgestellt.

Text: Gemeinde Weingarten
Bild: Archiv

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