Forst Weingarten: 25.000 neue Bäume in 2020

Bericht der Gemeinde Weingarten:

Forst kümmert sich um Baumbestand – über 25.000 neue Bäume in 2019  

Die Forstabteilung der Gemeinde Weingarten um Forstleiter Michael Schmitt hat sich in den vergangenen Tagen verstärkt um den Baumbestand im Gemeindewald gekümmert. Nach zwei trockenen Sommern in Folge sind viele Bäume – vor allem Buchen – stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Gut erkennbar an den dunklen, ausgedörrten Baumkronen. Sowohl an Wander-/ und Joggingstrecken, als auch in direkter Nähe zu Landesstraßen bilden solche geschädigten Bäume eine ganz besondere Gefahr. Auch, wenn es von außen nicht immer direkt sichtbar ist, können große Teile der betroffenen Bäume bereits innerlich abgestorben sein. Kommt dann ein Unwetter oder auch ein starker Windstoß, können große Äste oder sogar ganze Bäume brechen und auf Wege stürzen. Um die Gefahr zu minimieren, hat der Weingartener Forst von Trockenschäden betroffene Bäume herausgesucht und wird diese nach und nach fällen. Unter anderem in der Nähe des Klärwerks in der Waldbrücke, nahe des Trimm-Dich-Pfads, wurden vor kurzem Buchen auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern gefällt und durch neue Stieleichen-Setzlinge ersetzt. Am vergangenen Montag gingen die Baumfällarbeiten weiter.

Baumfällarbeiten direkt an der Landesstraße
Direkt an der Landesstraße L559 in Richtung Stutensee, kurz nach der Autobahnbrücke, wurde eine Gruppe von zehn beschädigten Bäumen gefällt. Mit einer Kreissäge wurden die Stämme durchtrennt. Durch das Einklemmen und Abstützen der Bäume sorgte der eingesetzte Bagger dafür,  dass die Stämme nicht auf die Fahrbahn stürzen. Während der einzelnen Fällarbeiten war die Straße jeweils gesperrt. An diesem Tag standen noch weitere Bäume in Richtung Autobahnbrücke auf der Liste des Forstreviers, sowie einzelne kaputte Exemplare in der Waldbrücke. Die Baumfällarbeiten dienten alle ausschließlich der Verkehrssicherung.

2019: Insgesamt über 25.000 neue Bäume für Weingarten
Die gefällten Bäume werden in vielen Fällen schon kurz nach dem Abtransport von den Forstmitarbeiten mit neuen Setzlingen ersetzt. Dafür werden zunächst Löcher in die Erde gebohrt, um anschließend die rund 1,50m hohen Bäumchen einzusetzen. Die Löcher werden anschließend wieder mit Erde und teilweise etwas Kies aufgefüllt und festgetreten.

Über 25.000 neue Bäume will das Forstrevier bis Jahresende gesetzt haben. Der Großteil davon sind Eichenarten: Alleine 8.000 Stieleichen, 1.500 Roteichen und 5.000 Traubeneichen stehen auf dem Plan des Weingartener Forstreviers.

Wer mehr über den Gemeindewald erfahren möchte, kann sich bei Führungen mit dem Gemeindeförster anmelden. Die Waldführungen finden insbesondere rund um das Weingartener Moor statt – im Zeitraum von Mai bis September.

Bericht: Gemeinde Weingarten
Bild: Archiv MeinOrt