Feuerwehr: Neue Fahrzeuge gesegnet

Das berichtet die Feuerwehr in der TBR: 

Gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge hat die Feuerwehr Weingarten in einer kleinen Feierstunde unter Anwesenheit der Wehrangehörigen aller drei Abteilungen sowie zahlreicher Gemeinderäte offiziell in Dienst gestellt:

Ein VW up wurde eigens als kleiner, wendiger Kommandowagen angeschafft, um Einsätze im Osten Weingartens und in Richtung Jöhlingen bedienen zu können. Die besondere Situation „Baustelle“ erfordere eine noch intensivere Zusammenarbeit mit der Walzbachtaler Wehr, erklärte Bürgermeister Eric Bänziger, wofür er Walzbachtal sehr dankbar sei. Die Anschaffung wurde in Absprache mit der Gemeinde Walzbachtal und deren Feuerwehrkommando
beschlossen.

Als zweites Fahrzeug stellte der Bürgermeister einen Mercedes Gerätewagen Transport mit Allradantrieb vor. Diese Anschaffung habe dem Feuerwehrbedarfsplan entsprochen. Das Fahrzeug sei teuer, aber notwendig gewesen und vor allem bedarfsgerecht, denn der alte Gerätewagen sei in jeder Beziehung zu klein geworden. Die Kosten hierfür betragen rund 241.000 Euro, jedoch sei ein Zuschuss aus Landesmitteln von 38.000 € abzuziehen. Die Gemeinde sei froh, so viele Aktive in der Wehr zu haben, sie sollten die bestmögliche Ausrüstung bekommen, um ihre Arbeit tun zu können, betonte Bänziger.

Kommandant Günther Sebold erklärte, das neue Kommandofahrzeug habe sich bereits in einigen Einsätzen bewährt. Durch die Ausstattung mit zwölf Rollcontainern, die je nach Einsatzlage fertig bestückt bereit stehen und nur noch zugeladen
werden müssen, sei der Gerätewagen Transport enorm schnell
einsatzbereit und vielseitig flexibel händelbar. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier lobte die Weitsicht des Weingartner Gemeinderates, ein solches Fahrzeug zu genehmigen, das schnell auf alle Einsatzlagen reagieren könne.

Aber nicht allein auf die Technik komme es an, vielmehr auf
die Menschen, die sie bedienen. Aber diese Menschen würden
dadurch motiviert und er wünsche einem jeden allzeit eine gesunde Rückkehr aus dem Einsatz. Dann erfolgte die Segnung
der beiden Fahrzeuge. Der evangelische Pfarrer Jochen Stähle bezeichnete die Hilfs- und Rettungsorganisationen als den
„verlängerten Arm Gottes“, der Menschen mitunter mit großem persönlichem Einsatz aus Not und Lebensgefahr errette.

Vor diesem Hintergrund sei ein solches Fahrzeug kein Luxus,
sondern eine Notwendigkeit. Sein katholischer Amtskollege
Jens Maierhof besprengte die Fahrzeuge mit Weihwasser und
betete dafür, dass die Feuerwehr allzeit die Menschen vor Schaden bewahren und ihre solidarische Hilfe am Nächsten ausüben können möge.

Bericht aus der TBR
Bild: Symbolbild, Pixabay