Ferienspaß mit dem Waldmobil

Wie haben die Ureinwohner Amerikas früher gelebt? Wie konnten sie in der Wildnis bestehen?“ Diese und mehr Fragen konnten am Montagmorgen im Wald nahe dem Baggersee geklärt werden.

Auf Einladung der Nussbaum Medien St. Leon-Roth konnten die Kinder mit dem „SDW-Waldmobil“ in die Rolle von Indianern schlüpfen und deren Lebensweise kennenlernen. Damit auch richtige Indianer aus ihnen wurden, bastelten sie sich ein Stammesamulett aus Holz und Leder sowie ein Stirnband mit Federn und gaben sich einen Indianernamen wie „Fliegender Adler“ oder „Weiße Feder“. Der pädagogische Leiter, Erich Ketterer, pensionierter Lehrer, Rektor und Waldpädagoge, brachte ihnen den Indianerruf bei und schickte sie sogleich auf die Bisonjagd. Aber um in der Wildnis überleben zu können, muss ein Indianer auch jagen können.  Alles Notwendige hierfür lernten sie beim Indianerparcours kennen. Neben Bogenschießen auf eine Rehsilhouette, Speerwurf, Ringe werfen und mit der Holzschleuder schießen, stellten sie fest, dass ein Indianer, um in der Wildnis überleben zu können, auch Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Mut braucht. Nach erfolgter Jagd ging es zum Unterschlupfbau. In mehreren Gruppen bauten sie sich aus umliegenden Naturmaterialien je einen Unterschlupf. Somit konnten sie auch den Winter heil überstehen. Da sie alle Prüfungen bestanden haben, wurde jedem Krieger am Ende eine „Indianer-Urkunde“ ausgehändig

Quelle:TBR

Bild:Symbolbild