Das fröhliche Weindorf – Neues Buch vom Heimatverein

Hier findet Ihr den Bericht  der Gemeinde Weingarten.

Neuerscheinung des Bürger- und Heimatvereins ist jetzt im Handel
Suchen Sie noch ein passendes Geschenk?  Der Bürger- und Heimatverein hat sein neuestes Buch, „Das fröhliche Weindorf“ termingerecht zur Weihnachtszeit auf den Markt gebracht.

Eine Lücke im Portfolio geschlossen
Der Verein hat sich um das Wissen über die Weingartner Vergangenheit in vielen Veröffentlichungen bereits in reichem Maße verdient gemacht und trotzdem hat der Autor und stellvertretende Vorsitzende Klaus Geggus mit dem neuesten Buch, betitelt „Das fröhliche Weindorf“, eine Lücke geschlossen.

Es sollte über das berichtet werden, was das Zusammenleben in unserer Heimat besonders auszeichnet und Weingarten seine spezielle Identität verleiht“, begründet der Vorsitzende Wolfgang Wehowsky die Entstehung in seinem Vorwort. Schon der Titel „fröhliches Weindorf“ lässt ahnen, dass es sich hierbei nicht um eine aktuelle Momentaufnahme sondern um eine Langzeitstudie geht.

Weingarten damals und heute
Das Buch spannt tatsächlich den Bogen von einer Zeit von rund 70 Jahren bis heute. Die einzelnen Abschnitte folgen dabei keinem stringenten Zeitstrahl, sondern rücken prägende Merkmale der 1950er bis 70er Jahre in den Fokus, ehe sie sich dem Heute zuwenden. Hochwertiges Bildmaterial aus den Archiven einer ganzen Reihe von Dorfbewohnern veranschaulichen die hoch informativen Texte. Hubert Daul hat sich hier besonders verdient gemacht und das Bildmaterial gesichtet und bearbeitet.  Das Buch ist unterhaltsam, amüsant und flüssig zu lesen. Die Geschichten des Autors Klaus Geggus stammen aus seiner persönlichen Erinnerung, aus den Erzählungen seiner Großeltern, aus dem Fundus des Bürger- und Heimatvereins und seiner reichen Kenntnis der Weingartner Historie. Eine bedeutende Rolle spielt der Dialekt. So stellt Geggus das ländliche Leben im Wechsel der Jahreszeiten sinnigerweise als „Mundartg’schichte“ dar, konsequent im Dialekt geschrieben. Die Beschreibung der ehemaligen Gasthäuser und Mühlen nennt dagegen mehr die Fakten und ab S. 80 wendet sich das Buch vollends der Gegenwart zu, beginnend mit einem Überblick über das Vereinsleben.

Der Weinbau hat einen hohen Stellenwert
Das Folgende gibt einen hervorragenden tiefgründigen und von Empathie geprägten Einblick, was die Weingartner Einwohner bewegt, was sie in ihrer Freizeit tun, was sie lieben und wofür sie arbeiten, wobei auch die Außenwirkung nicht zu kurz kommt. Kleine Feinheiten sind beispielsweise zwei neue Strophen des Badnerlieds und typisch für den damaligen Humor die Anekdoten über die Wengerder Originale, „de Hummels Heiner“ und „de Badlmäs Heiner“. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Autor dem Wein. Beginnend mit der Geschichte des Weinbaus in Weingarten berichtet er über die Weinherstellung und den Wandel der Genossenschaft, kehrt zurück zum ersten Winzerfest 1951 und endet mit der Wahl der heutigen Weinhoheiten auf dem Straßenfest 2019.

Dank an die Mitarbeitenden
Redaktionell mitgearbeitet haben an dem 140 Seiten starken Werk, von Klaus Geggus liebevoll als Büchlein bezeichnet, Hubert Daul und Roland Felleisen. Klaus Hartmann hat Grafiken, Zeichnungen und Gedichte beigetragen und Viktoria Holzheimer gestaltete das Titelbild in den Weingartner Farben. Bürgermeister Eric Bänziger dankte dem Verein sehr herzlich für den großen Aufwand, die Zeit und die Begeisterung, die die vier „Macher“ in das Werk gesteckt hätten. Anerkennend bemerkte er, dass sogar die erst in 2019 fertiggestellte Bachbühne enthalten sei. Im Beisein von Geggus, Daul und Felleisen sowie des Vorsitzenden Wolfgang Wehowsky bekam er das erste Exemplar überreicht. Ab dem 28. November kann das Buch in der Buchhandlung Carolin Wolf erworben werden. Der Bürger- und Heimatverein nimmt ab sofort unter info@bhv-weingarten.de Vorbestellungen entgegen.

Bericht: Turmbergrundschau, Gemeinde Weingarten
Foto: MeinOrt