Bienensterben in Weingarten – Sind Pestizide schuld?

Das berichtet der Verein Gutes Gemüse in der TBR: 

Bienensterben in Weingarten
In Weingarten lebt eine Spezies, die es nicht leicht hat unter uns und das obwohl wir wissen, wie wichtig sie für unser Leben hier ist: unsere Biene. Es hat sich kaum herumgesprochen, dass sich der Bestand von Bienen im letztem Herbst auch hier in Weingarten schlagartig reduziert hat. Mitten in unserem Ort sind von einer Woche auf die andere ein Großteil der angesiedelten Bienenvölker gestorben. Solche Vorfälle wurden in ganz Deutschland gemeldet. Der Tod von Bienen mag mannigfaltige Gründe haben. Eine so starke plötzliche Reduktion wie wir sie erlebt haben lässt jedoch vermuten, dass das Bienensterben auf die Ausbringung von Pestiziden zurückzuführen ist. Wenn eine Biene stirbt, verlässt sie umgehend den Stock, d.h. die Biene kann nicht nach Giften analysiert werden. Ob nun tatsächlich ein Gift im Herbst noch ausgebracht wurde und wo lässt sich also nicht nachvollziehen. Die Bienen sind Giften schutzlos ausgeliefert, da sie sie nicht erkennen. Das heißt, wenn in der Umwelt Gifte sind, nimmt sie die Biene bei jedem Bestäubungsvorgang auf, bis sie daran stirbt. Die Imker in ganz Deutschland versuchen ihre Bestände wieder aufzufüllen, auch wir werden wieder Bienen nachkaufen. Bedenken sie aber bitte zweimal, ob ein Einsatz von Pestiziden tatsächlich notwendig ist, egal ob auf dem Acker oder im eigenen Garten.

Die Imker – Gutes Gemüse e.V.