Aus dem Gemeinderat: Weitere Städtebaufördermittel vorhanden

Wie der Gemeinderat berichtet, sind von den 2015 bewilligten nichtinvestiven Städtebaufördermitteln erst rund 22.000 Euro von verfügbaren 50.000 Euro ausgeschöpft worden. 

Nichtinvestive Förderung: noch Mittel vorhanden

Die Gemeinde Weingarten hat im Rahmen des Sanierungsgebiets „Ortskern“ bereits Ende 2015 einen Betrag von 50.000 Euro als „nichtinvestive Städtebaufördermittel“ bewilligt bekommen. Diese Gelder sollen für Vorhaben sozialer Art eingesetzt werden. Zusammen mit dem Eigenanteil der Gemeinde war es ein Betrag von 83.333 Euro. Diese Förderung läuft Ende 2019 aus. Hauptamtsleiter Oliver Russel berichtete im Gemeinderat, bis jetzt seien insgesamt 15 Maßnahmen getätigt und insgesamt  22.177 Euro ausgeschöpft worden. Gefördert wurden bisher Projekte, die insbesondere zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen, zur Teilhabe von älteren Menschen am Leben im Quartier, zur Beteiligung und Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohnern aller Generationen, zur Integration von Migrantinnen und Migranten und zur Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements beigetragen haben.

Durch den sehr weit gespannten Rahmen für die Förderung der unterschiedlichsten Aktivitäten konnten viele kleinere Veranstaltungen bezuschusst werden. Hauptinitiatoren waren beispielsweise der „Freundeskreis Asyl“ zur Integration von Migranten, „Gutes Gemüse“ mit generationenübergreifenden Projekten, das Familienzentrum „Allerdings“, der Verein „Bürger helfen Bürgern“ und die „Agnus“. Sie alle hätten zur sozialen Integration der Migranten, der Generationen und Kulturen beigetragen.  Russel zog ein positives Fazit:  Die vorbildliche ehrenamtliche Arbeit der Vereine konnte unterstützt und gefördert werden.

Bürgermeister Eric Bänziger wollte die Sprachförderung von Migranten und die Kinderbetreuung während der Deutschkurse hervorgehoben wissen. Auf die Frage von Roland Felleisen, was geschehe, wenn das restliche Geld nicht mehr abgerufen werde, meinte er, dann seien alle Möglichkeiten abgearbeitet worden und das sei als Erfolg zu werten. Die Aktivitäten müssen direkt den Menschen zugutekommen und im Quartier stattfinden, darum sei der Vorschlag von Carolin Holzmüller nach Neuanlage des Schulweinbergs oder bestimmte Projekte des Schule nicht geeignet. Aber noch sei elf Monate Zeit. Der Gemeinderat nahm den Vortrag zur Kenntnis.

Bericht: Gemeinde Weingarten
Bild: Symbolbild Pixabay